Ein neues Gremium findet seinen Rhythmus

Am Montag, den 26.01.2026, kam das neu etablierte Schülerparlament des Gymnasiums Fürstenried bereits zum zweiten Mal in diesem Schuljahr zusammen.

Für drei Schulstunden versammelten sich die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Jahrgangsstufen, um gemeinsam zu diskutieren, zu planen und Schule aktiv mitzugestalten.

Zum Auftakt ordnete unser Schulleiter Herr Dr. Pelger das Schülerparlament noch einmal als neue feste Institution unserer Schulfamilie ein. Dabei wurde insbesondere dessen zentrale Aufgabe betont: die demokratische Mitwirkung der Schülerschaft zu stärken und das gemeinsame Zusammenleben aktiv zu gestalten. Grundlage hierfür ist die Präambel der Schülerverfassung des Gymnasiums Fürstenried, die das Ziel formuliert, Einheit, Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe im Schulalltag zu fördern.

Anschließend rief Frau Teubel die 17 Nachhaltigkeitsziele in Erinnerung und zeigte auf, welchen Zielen sich unsere Schule in diesem Schuljahr bereits angenähert hat. Gleichzeitig erhielt das Parlament den Auftrag, ein bis zwei Ziele auszuwählen, die in in diesem Schuljahr besonders im Fokus stehen sollen. Das „Casting“ gewann dabei Ziel 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz. In diesem Zusammenhang wurde auch darüber informiert, dass sich unsere Schule aktuell im weiteren Aufnahmeprozess in das Netzwerk der UNESCO-Schulen befindet (Stufe 2).

Wirklich partizipativ wurde es in den letzten beiden Schulstunden: Unsere Schülersprecherin Korina eröffnete die Sitzung offiziell – diesmal mit einer Klingel statt des gewohnten Richterhammers. Wortmeldungen aus dem Plenum wurden gesammelt, diskutiert und protokolliert. Thematisch drehte sich dabei vieles um die bevorstehenden Aktionen rund um den Valentinstag sowie den „Verrückten Donnerstag“. Darüber hinaus standen u.a. neue lokale und internationale Spendenempfänger, das Skilager sowie neue Pausenangebote auf der Agenda.

Auch wenn das Schülerparlament als Gremium noch ganz neu ist und sich sicherlich noch etwas „eingrooven“ muss, deutet sich bereits eine gute Eigendynamik an, ein vielversprechender Schritt in Richtung gelebter Demokratie an unserer Schule!

Wir freuen uns bereits auf die nächste Sitzung – dann wieder mit stilechtem Richterhammer.

Text: Sarah Teubel

Bild: Gymnasium Fürstenried