EU-Planspiel im Leistungsfach PuG

Im Leistungsfach Politik und Gesellschaft führte der Kurs am 5. Februar 2026 ein Planspiel zur Europäischen Union durch. Dabei schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen verschiedener Mitgliedstaaten sowie der Europäischen Kommission. Ziel des Planspiels war es, gemeinsam einen Gesetzesvorschlag für den Umgang mit Fake News in sozialen Medien zu entwickeln. Dabei übertrafen wir uns selbst mit landestypischem Essen, das wir später als Nervennahrung in hitzigen Diskussion noch gut brauchen konnten.

In den simulierten Verhandlungen vertraten die Teilnehmenden die Interessen „ihrer“ Länder und diskutierten über mögliche Maßnahmen gegen Desinformation im Internet. Die Kommission brachte dabei Vorschlägege für neue Regelungen ein, über die anschließend im Plenum beraten wurde. Besonders im Mittelpunkt standen Fragen der Meinungsfreiheit, der Verantwortung von Plattformen und der Schutz der Öffentlichkeit vor gezielter Falschinformation.

Nach intensiven Debatten und mehreren Verhandlungsrunden gelang es den Beteiligten schließlich, einen gemeinsamen Beschluss zu erarbeiten. Dieser enthielt unter anderem strengere Transparenzpflichten für soziale Netzwerke sowie Maßnahmen zur besseren Kennzeichnung und Bekämpfung von Fake News.

Das Planspiel bot den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die komplexen Entscheidungsprozesse der Europäischen Union und zeigte, wie schwierig es sein kann, unterschiedliche nationale Interessen zu einem gemeinsamen europäischen Kompromiss zusammenzuführen.

                                            

Text: Peer Lück, Lucia Lindauer (Q12), WES

Bilder: Gymnasium Fürstenried