Exkursion zum Olympiapark

Am Dienstag, den 19. Oktober 2021, sind wir mit dem W-Seminar „Olympische Spiele“ der Q11 mit Frau Maug zu Besuch im Münchener Olympiapark gewesen. Die Exkursion an einem bewölkten Tag begann mit der Besichtigung des Olympiabergs, welcher auf einer Höhe von 60 Metern eine atemberaubende Szenerie über das gesamte ehemalige Oberwiesenfeld sowie einen Panoramablick über ganz München bis zu den Alpen bot. Nach einer kleinen Rückwanderung an der Olympiaalm vorbei, welche der höchste Biergarten Münchens ist, durfte sich der Kurs an dem wunderschönen Olympiasee eine kurze Pause gönnen. Dabei haben die Schüler*innen die Andenken der Künstler*innen, welche in der Olympiahalle bereits auftreten durften, wie zum Beispiel „Die Toten Hosen“, „Snoop Dogg“ oder „Pink“, bestaunt. Anschließend gab es einen Rundgang zu den verschiedensten Plätzen und Ehrungsstätten der ehemaligen Funktionäre und Goldmedaillengewinner*innen der Olympischen Spiele 1972 in München. Mit flotten Schritten marschierten wir daraufhin weiter zum Olympiastadion. Dort angekommen setzten wir uns auf die Tribüne des Stadions, bewunderten die Architektur, welche mehreren nebeneinander stehenden Zelten ähnelt und erhielten von Frau Maug viele interessante Informationen und Fakten über das Konstrukt sowie seine Geschichte. Das Farbschema der Zuschauerplätze besteht aus frischen Farben wie blau, grün, gelb und orange. Farben wie rot, braun, schwarz und weiß wurden vermieden, um nicht an die Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern. Mit dieser Farbkombination und der leichten, offenen Bauweise des Architekts sollte die Offenheit Deutschlands symbolisiert und gezeigt werden, dass sich Deutschland seit Hitlers Nazispielen 1936 verändert hat. Nach dem informativen Stadionrundgang besuchten wir zudem noch das Olympiabad, welches zusammen mit der Olympiahalle mit der charakteristischen Zeltüberdachung überspannt ist. Die besondere Konstruktion des Zeltdaches war besonders aufwändig für das Architektenteam, da insgesamt eine Fläche von 74.800 qm mit den Acrylglasplatten bedeckt sind. Abschließend machten wir noch ein Stopp vor dem Olympiadorf, das sich am Rande des Parks befindet, welches den Athleten einen kurzen Weg zwischen Sportstätten ermöglichte. Aufgrund dessen bezeichnet man die Olympischen Spiele 1972 auch als die „Olympischen Spiele der kurzen Wege“. Heutzutage wird das 300 Hektar große Areal als Studentendorf genutzt, welches ein Zuhause für 6000 Studentinnen und Studenten bietet.

Annika Böhm & Roman Kriebel, Q11

MAU

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