Am Mittwoch, den 13. November 2025 nahmen Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums an der Gedenkstunde zum 9. November 1938 teil. Dabei lasen sie unter dem Motto „Jeder Mensch hat einen Namen“ die Namen der in der NS-Zeit deportierten und ermordeten Jüdinnen und Juden aus unserem Stadtteil vor.
Zur Gedenkstunde eingeladen hatte der Unterausschuss Kultur des Bezirksausschuss 19 unter der Leitung von Frau Andrea Barth. Zehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Fürstenried unterstützten die namentliche Nennung der etwa 300 Opfer am Thalkirchner Platz. Bei dieser ganz stillen Veranstaltung wurden (soweit bekannt) die Namen, das Alter, der Wohnort und das Todesdatum der Verfolgten genannt. Eingerahmt wurde das Programm mit einer kurzen Begrüßung von Frau Barth sowie dem Gedicht „Jeder Mensch hat einen Namen“ von Zelda Mishkovsky, dem Gebet der Vereinten Nationen und verschiedenen Musikstücken auf der Flöte. Die Veranstaltung endete an der Gedenkstele für die Familie Sänger in der Schäftlarnstraße, wo der kleine Gedenkzug Kerzen aufgestellt und ein Kranz niederlegte.
Wir danken dem Kulturausschuss für die Möglichkeit, an der Gedenkstunde aktiv mitzuwirken zu können, und vor allem unseren Schülerinnen und Schülern, die diese Aufgabe als gesellschaftliches Engagement gerne übernommen haben.



Text: Gregor Pelger
Bilder: Gymnasium Fürstenried