Wie jedes Schuljahr erhielten auch in diesem Schuljahr unsere vier fünften Klassen die Gelegenheit, am Projekt „Kicklusion“ des Mobilspiel e.V. teilzunehmen.
Laut den Veranstaltenden und der Umfrage nach dem Projekt (siehe Mentimeter-Umfrage) setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung und Offenheit dabei mit den Themen Inklusion und Behinderung auseinander.
Das Hauptziel der Veranstaltung war es, Berührungsängste abzubauen und das Bewusstsein für ein respektvolles Miteinander zu schärfen. Um dies altersgerecht zu vermitteln, war das Projekt in drei aufeinanderfolgende Module gegliedert:
Der Einstieg erfolgte über einen lebendigen Theorieteil, der die Kinder spielerisch an die Thematik herangeführte. Danach ging es zur praktischen Selbsterfahrung. Im Mittelpunkt stand die Erfahrung, wie es sich anfühlt, sich in einem Rollstuhl oder mit einem Blindenstock (und verbundenen Augen) im Schulhaus zurechtzufinden. Besonders prägend war zudem das Gespräch mit einem Experten mit Behinderung, der authentisch aus seinem Alltag berichtete. In einer abschließenden Reflexionsrunde teilten die Schülerinnen und Schüler ihre neu gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke.
Die Auswertung (unter anderem via Mentimeter) zeigt: Die Resonanz der Kinder war durchweg positiv. Neben reinem Wissen konnten vor allem Empathie und gegenseitiges Verständnis nachhaltig gestärkt werden.

Wir bedanken uns beim Team des Mobilspiel eV., dass sie dieses Schuljahr wieder das Projekt bei uns durchgeführt haben.
Text: Eva Sussick (i.A. des pädagogischen Teams)
Bilder: Mentimeter –> Pädagogisches Team; Beitragsbild –> mit freundlicher Genehmigung von Mobilspiel e.V.