Kinobesuch Les Misérables

Derber Polizistenhumor, Jugendliche in der Pariser banlieue, erschreckende Gewalt, die sich explosionsartig entlädt, und ein Löwenbaby: Den aufwühlenden Film „Les Misérables“ (dt. Titel: „Die Wütenden“) wollten sich einige Schülerinnen und Schüler der Q11 nicht entgehen lassen.

Im Theatiner Kino sahen wir uns die Originalfassung des französischen Oscar-Anwärters an. Wir lernen den Banlieue-Neuling Stéphane kennen, der sich vor jedem Einsatz noch brav seine Polizei-Armbinde ummacht. Seinen zynischen Kollegen Chris, der sich selbst „le cochon rose“ (rosa Schwein) nennt, und der willkürlich Jugendliche auf Drogen kontrolliert, um seine Macht zu demonstrieren. Den Polizisten Gwada, der die Kontrolle verliert, weil er den harten Alltag im Revier nicht verkraftet. Und wir lernen den Jugendlichen Buzz kennen, der mit seiner Drohne die Vorstadt von oben filmt. Issa, einen Jungen, der die Polizeigewalt am eigenen Körper zu spüren bekommt. Die Brutalität, die Issa und die Jugendlichen der ärmlichen Hochhaussiedlung selbst erleben, wird daraufhin völlig entfesselt…

Der Film, der auf dem Filmfest in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde, bietet bei uns viel Gesprächsstoff: Wieviel Wirklichkeit steckt in dem Film des französisch-malischen Regisseurs Ladj Ly? Haben die Politiker die banlieue wirklich aufgegeben, und was müsste sich ändern? Wird der französische Präsident Emmanuel Macron den Film sehen, wie es sich der Filmemacher wünscht? Und natürlich: Wie entscheidet sich Buzz am Ende?

THÖ

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