„MacBeth“ – Geisterstunde in der Staatsoper

Am 24. Oktober 2020 besuchte ein kleiner Teil des Musikkurses Q11 von Herrn Krämer (einige Schüler/innen mussten leider kurzfristig in Quarantäne) die Verdioper MacBeth im Nationaltheater.

Kinder als Hexen, ein Meer von Totenköpfen und ein überdimensionaler Kronleuchter in einer Art Kühlhaus, das wohl für die intimeren Szenen steht, sorgten in der Inszenierung von Martin Kusej für eine gespenstische Atmosphäre, die hervorragend zu diesem düsteren Drama um Krieg, Mord und Hinterlist passt.

Neben der Titelrolle, gesungen von Željko Lučić, überzeugte vor allem Liudmyla Monastyrska mit ihrer Stimmgewalt, die als blutrünstige und machtbesessene Lady MacBeth auftrat, aber auch dem Wahnsinn verfallen andere Facetten ihrer Stimme präsentieren konnte. Eine besondere Rolle fiel dem Chor in dieser Oper zu, der immer wieder den Kinderhexen, versteckt im Hintergrund, seine Stimme verlieh und so, unterstützt von einem hervorragenden Orchester, für die gruselige Stimmung sorgte.

Alles in allem ein gelungener und interessanter Opernabend, bei dem die Staatsoper übrigens vortrefflich alle Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen umsetzte. Unsere Schüler hatten alle einen Einzelplatz mit viel Abstand zum Nachbarn, sodass sich jeder sorglos auf die Musik und die spannende Inszenierung einlassen konnte.

                                        Gerhard Krämer

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