GYMNASIUM FÜRSTENRIED
Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Vegetarische Woche

Ganz nach Mahatma Gandhis Motto „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt“ beschlossen die Schüler und Schülerinnen des Ethikkurses 5bc im Rahmen der Unterrichtssequenz zum Umgang mit Bedürfnissen, gemeinschaftlich eine vegetarische Schulwoche zu gestalten. Ziel der Heranwachsenden war es, dadurch einen aktiven Beitrag zum Tier- und Umweltschutz zu leisten. Die Schüler und Schülerinnen hatten sich im Unterricht darüber informiert, dass ein bewusster sowie reflektierter Fleischkonsum nicht nur positive Effekte auf die eigene Gesundheit hat, sondern z.B. auch zum Schutz von wertvollen Rohstoffen und zu einer artgerechteren Tierhaltung beitragen kann.

Ethische Werbung

Im Rahmen der Unterrichtssequenz Erwachsen werden beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen des Ethikkurses 7ac mit dem Einfluss von Werbungen im Zusammenhang mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Nachdem einige bekannte Werbeanzeigen und -slogans analysiert worden waren, durften die Schüler selbst kreativ tätig werden und in einer Projektarbeit ein Werbeplakat für einen ethischen Wert entwerfen. Besonders gelungen waren dabei die Entwürfe von Veronika Pasynkova, Alicia Wenzel, Nido Grigolia und Adna Kadic.

Gedanken zur Lichterkette 2017
  • Ich nehme an der Lichterkette teil, weil ich es schrecklich finde, dass Kinder in Armut leben und nicht das haben, was wir haben. Ich möchte deshalb ein Zeichen gegen Ungerechtigkeit setzen. (Sophie, Klasse 5)

  • Ich finde die Lichterkette an unserer Schule ist eine gute Aktion, weil sie zeigt, dass Menschen, die in Armut leben, nicht vergessen sind. Außerdem wollen wir andere aufrufen, zu spenden und zu helfen, weil Menschen in Armut jede Hilfe brauchen. (Nodi, Klasse 7)

  • Ich finde, dich Lichterkette ist etwas Gutes, weil wir dadurch andere Menschen, die die Aktion sehen oder den Zeitungsartikel darüber lesen, auf dieses Thema aufmerksam machen und somit mehr bewirken können. (Mertay, Klasse 7)

  • Ich nehme an der Lichterkette teil, um anderen klar zu machen, dass Kinder in Burkina Faso an Hunger und unter Armut leiden. Kinder müssen dort z.B. in Goldminen arbeiten und können dabei sogar sterben. Außerdem dürfen oder können viele Kinder nicht zur Schule gehen. Ich finde das sehr schlimm und möchte, dass den Kindern in Burkina Faso geholfen wird. (Lena, Klasse 7)

  • Meine Kerze widme ich armen Kindern, weil diese auch das Recht haben sollten - genauso wie wir - ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Ich nehme mir auch vor, nicht nur an den in der Schule durchgeführten Hilfsaktionen teilzunehmen, sondern auch Spielzeuge, die ich nicht mehr benötige, ärmeren Kindern zu schenken, denn ich will, dass sie glücklich werden und sich freuen. Mit der Lichterkette wollen wir andere Menschen dazu anregen, uns bei unseren Aktionen zu unterstützen. (Zilan, Klasse 8)

  • Mit der Lichterkette, die bei uns am Gymnasium schon Tradition hat, wollen wir als Schulfamilie auch in diesem Jahr wieder ein Zeichen setzen und unsere Solidarität mit notleidenden Mitmenschen zum Ausdruck bringen. Es gehört zu den schönsten Aufgaben eines Lehrers, junge Menschen zu ermutigen, sich zu engagieren und sich für eine mitmenschlichere Welt einzusetzen. (Fachschaftsbetreuung für das Fach Ethik, StRin Silke Schmidt)

    Wie die Zitate zeigen, haben sich die Schüler und Lehrer des Gymnasiums Fürstenried auch in der Vorweihnachtszeit des Schuljahres 2017/2018 wieder intensiv Gedanken zum Thema Solidarität gemacht und dies u.a. auch durch ihre Teilnahme an der Lichterkettenaktion, die 2017 unter dem Motto „Solidarität mit Kindern in Armut“ stand, zum Ausdruck gebracht. Die Aktion wurde von allen Schülern (sowie Lehrern und weiteren Mitgliedern der Schulfamilie) durchgeführt, indem alle Beteiligten zwischen der Kirche St. Matthias und der Andreaskirche entlang des Schulgeländes eine lange Kette bildeten und so symbolisch durch das Entzünden von Kerzen ein Zeichen für Solidarität setzten. Ziel des Projektes war es in diesem Jahr, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, unter welchen Lebensbedingungen weniger privilegierte Kinder (in Armutsländern, aber auch in Deutschland) leben. Zudem sollten im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie unsere Schulfamilie Kinder in Not unterstützen kann. Hierzu erörterten die Schüler, was genau der Begriff Solidarität bedeutet bzw. was es heißt, sich solidarisch zu zeigen. Damit es aber nicht nur bei theoretischen Überlegungen blieb, sondern die Schüler auch wirklich aktiv wurden, erhielten sie Möglichkeit, sich über verschiedene Hilfsprojekte (z.B. die Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter oder Projekt SEWA e.V., welches von Armut betroffene Menschen in Burkina Faso unterstützt) zu informieren und sich anschließend selbst dafür (z.B. durch das Spenden des selbst erwirtschafteten Erlöses des Weihnachtsbazars) zu engagieren.

Advent für Jung und Alt

Auch in diesem Jahr wollten die Mitglieder unseres Gymnasiums Senioren im Advent wieder eine besondere Freude machen. So fertigten Schüler verschiedener Ethik- und Religionskurse liebevoll Karten, Kerzen sowie Mandalas an, um diese an Weihnachten den Bewohnern des Hauses St. Elisabeth zu schenken. (Hierbei handelt es sich um ein Seniorenheim, mit dem das Gymnasium Fürstenried schon seit mehreren Jahren eine enge Verbindung pflegt und zum Beispiel auch im Rahmen des P-Seminars Jung hilft Alt oder an den Projekttagen zusammenarbeitet.)

Begrüßung der neuen Fünftklässler (2017)

Vom ABC- Schütz weit entfernt,

Du hast schon mächtig viel gelernt.

Wer viel lernt ist niemals dumm,

willkommen am Gymnasium!

Dieser und ähnliche Sprüche waren auf den über 100 Wolken zu lesen, die die Sechstklässler für die neuen Fünftklässler gebastelt hatten und mit denen sie als alte Hasen den Neuen ihre guten Wünsche mitteilen wollten.

Im Rahmen der traditionellen Begrüßungsveranstaltung für die fünften Klassen wurden die Wolken den neuen Mitgliedern der Schulfamilie übergeben. Hierzu hatten die Ethikkurse der sechsten Klassen eigens ein Rahmenprogramm mit der Inszenierung von Fabeln und Singspielen auf die Beine gestellt. Auch eine humorvolle Powerpoint-Präsentation mit Bildern der Sechstklässler und ihren Erlebnissen aus dem letzten Schuljahr stimmte die Schüler der 5abcd auf ihren Schulalltag an der neuen Schule ein, bevor sich schließlich jeder Schüler aus der 5. Klasse eine Wolke nehmen durfte, welche dann an den Wunschbaum im jeweiligen Klassenzimmer gehängt wurde und so hoffentlich auch in den kommenden Wochen als kleine Motivation dient.

Lichterkettenaktion (2016)

„Miteinander entzünden wir ein Licht – Solidarität für Jung und Alt, nah und fern“ – so lautete das diesjährige Motto der traditionellen Lichterkette, welche am Gymnasium Fürstenried bereits zum fünften Mal stattfand. Dabei bildeten auch heuer wieder alle unsere Schüler sowie der Rest der Schulfamilie von der Andreaskirche bis zur Kirche St. Matthias eine ca. 500 Meter lange Kette, um ein Zeichen für Solidarität zu setzen. Während der Schweigeminuten, die durch das Glockenläuten beider Kirchen umrahmt wurden, gedachten die Teilnehmenden hilfsbedürftigen Menschen und entzündeten dabei symbolisch ihre Lichter.

Schon im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen im Religions- und Ethikunterricht über verschiedene Hilfsprojekte informiert. Im Mittelpunkt standen dabei in diesem Jahr die Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion, die Not leidende Menschen in Albanien, Bosnien und Rumänien unterstützt, der Verein SEWA e.V. (Sonnenergie für Westafrika), welcher bereits seit 16 Jahren Projektpartner des Gymnasiums ist und sich für die Elektrifizierung von Schulen und Krankenstationen in Burkina Faso einsetzt oder auch der Evangelische Sozialdienst (ESD) der Andreasgemeinde, welcher Menschen in unserer direkten Nachbarschaft (z.B. durch einen ambulanten Pflegedienst, das Alten- und Servicezentrum, das Familienzentrum Friedenskapelle und eine verlässliche Nachmittagsbetreuung für Schüler) hilft.

Damit es aber nicht nur bei theoretischen Überlegungen blieb, erhielten die Schüler auch die Chance, sich in ihren Religions- und Ethikgruppen für eines der Hilfsprojekte zu entscheiden, sich aktiv dafür zu engagieren und in einer selbstorganisierten Aktion unmittelbar Hilfe zu leisten.

So wurde beispielsweise von einem Ethikkurs der 6. Klasse Briefe mit Bildern verfasst, die kurz vor Weihnachten Bewohnern eines Seniorenheimes übergeben werden konnten, während andere Schüler ein Weihnachtsspiel am Nachmittag im Advent aufführten, um dadurch Spenden für Burkina Faso zu sammeln

Briefe an Seniore

Im Rahmen der Lichterkettenaktion entschied sich der Ethikkurs 6bcd von Frau Bürchner dafür, Weihnachtsbriefe mit Bildern für Bewohner des Hauses St. Elisabeth zu verfassen. Die Schüler wollten damit vielleicht auch manchmal einsamen Menschen zeigen, dass man an sie denkt und den Bewohnern des Seniorenheimes eine kleine Weihnachtsfreude bereiten. Der Ethikkurs setzte somit die Aktion Jung für Alt fort, die während der Projekttage im Juli 2016 initiiert wurde. Die Teilnehmer der damaligen Projekttagsgruppe lernten während dieser Tage das Haus St. Elisabeth sowie einige Bewohner persönlich kennen und gestalteten anschließend für die Senioren ein kleines Unterhaltungsprogramm mit Liedern, Gedichten, Bastelaufgaben und auch selbstgebackenem Kuchen.

Begrüßungsveranstaltung für unsere neuen Fünftklässler (2016)

Zwei Wochen nachdem das neue Schuljahr begonnen hatte, sich die neuen Fünftklässler allmählich im großen Schulgebäude zurechtfanden und auch schon erste neue Freundschaften geknüpft hatten, fand die traditionelle Begrüßung aller fünften Klassen in der Aula des Gymnasiums Fürstenried statt. Diese Veranstaltung, welche jedes Jahr von der Ethik-Fachschaft organisiert wird, wurde maßgeblich von den sechsten Klassen getragen, welche ihre Erfahrungen aus dem letzten Schuljahr, als sie noch „die Neuen“ waren, einfließen ließen. So entstand ein buntes Programm, durch das Frau StR’in Bürchner führte und welches mit der Begrüßung aller neuen Kinder durch Herrn OStD Grübl begann. Nachdem sich auch die SMV vorgestellt und den neuen Fünfern eine gute Zeit an der Schule gewünscht hatte, trugen die Ethikgruppen von Herrn StRef Liebetruth und Frau StR’in Bürchner kleine Fabeln und Geschichten vor, welchen die anderen Schülerinnen und Schüler aufmerksam folgten. In diesen Geschichten ging es um den Zusammenhalt aller und dass man sich nicht zu viel auf einmal vornehmen, sondern seine Aufgaben lieber „Schritt für Schritt“ in Angriff nehmen solle. Das Lied „Wir wollen aufstehen“, das alle gemeinsam und mit vollem Engagement sangen, bekräftigte diese Gedanken. Die Veranstaltung wurde schließlich durch das Überreichen persönlicher Wünsche, welche die Sechstklässler für die Fünftklässler formuliert hatten, abgerundet. Diese Wünsche sollen die neuen Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr und den kommenden Jahren am Gymnasium Fürstenried begleiten.

Zehntklässler zu Gast in der Benediktinerabtei St. Bonifaz

Auch im Schuljahr 2015/2016 wurde unser Gymnasium von der Abtei St. Bonifaz anlässlich ihres Projekttages „Innenansichten eines Klosters“ zu einer Exkursion der besonderen Art eingeladen.

So hatten unsere Zehntklässler der 10f nicht nur die Möglichkeit sich mit Schülern anderer Münchner Gymnasium über religiöse Themen auszutauschen, sondern sie durften in Kleingruppen auch die verschiedenen Räume des Klosters erkunden. Neben einem sehr informativen Kurzfilm über das Leben im Kloster fanden die Schüler v.a. auch das persönliche Gespräch mit den Mönchen beeindruckend. Hierbei wurden ganz offen Fragen zur Lebensweise der Mönche und zum Alltagsleben im Kloster beantwortet. So erfuhren unsere Schüler beispielsweise wie sich das Leben im Kloster in den letzten Jahren/ Jahrzehnten verändert hat, welche Aufgaben die heutigen Mönche ausführen oder aus welchen Gründen sich die einzelnen Mönche entschieden haben, ihr Leben im Kloster zu verbringen. Zudem erzählten die Mönche beispielsweise anschaulich, was sie am Leben im Kloster als besonders erfüllend finden, aber auch mit welchen Problemen sie sich konfrontiert sehen.

Die neu gewonnenen Erkenntnisse durften die Kleingruppen anschließend dem Plenum präsentieren, bevor ein kurzes Gottesdienst sowie ein gemeinsames Mittagsmahl den Tag gelungen abrundeten.

Zu Besuch im Münchner Zentrum der Deutsch-Thailändisch-Buddhistischen Vereinigung in Deutschland e. V.

Unmittelbar am Giesinger Bahnhof befindet sich Wat Thai, das Zentrum für Südbayern der Deutsch-Thailändisch-Buddhistischen Vereinigung in Deutschland e.V. Diese Vereinigung wird vom thailändischen Staat gefördert und unterhält mehrere derartige Zentren in Deutschland. Im Wat Thai in München leben ständig zwei Mönche aus Thailand, die in ihren religiösen und sozialen Aufgaben von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt werden. Hinzu kommen regelmäßig Gastmönche, Referenten und Dozenten.
Am 8. Juli 2015 besuchte die Fachschaft Ethik das buddhistische Zentrum. Neben Fragen zu den religiösen Riten und der Bedeutung des Tempels für die in Bayern lebende thailändische Bevölkerung ging es natürlich auch darum, wie das Gymnasium Fürstenried künftig mit dem buddhistischen Zentrum kooperieren und wie man gemeinsam zum gegenseitigen Verständnis der Kulturen beitragen kann.    

 

Beeindruckend waren die Herzlichkeit und die Gastfreundschaft, mit der die Abordnung aus Fürstenried empfangen wurde, beeindruckend war auch die Kostprobe traditioneller thailändischer Musik, dargeboten von einer Musikgruppe unter der Leitung einer thailändischen Lehrerin, die gerade im Auftrag der Regierung die Zentren in Deutschland bereiste.

 

www.watthai-munich.de