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Latein – eine Sprache mit Humor und vor allem Köpfchen!

Im modernen Umgang mit Latein rückt mehr und mehr der Inhalt der Texte in den Vordergrund. Denn obwohl diese bereits seit 2000 Jahre gelesen werden, haben sie nichts an ihrer Aktualität und Strahlkraft verloren, sondern regen zu einer Reflexion der eigenen Existenz an.

Denn wer kennt es nicht: man sitzt im Kino und weiß einfach nicht, wie man die Person zwei Reihen dahinter auf sich aufmerksam machen soll. Alltägliche Probleme wie diese sind zeitlos. Mit viel Charme und Augenzwinkern (ridentem dicere verum) geben Ovid, Horaz, Martial und weitere Autoren (v.a. Jahrgangsstufe 9 und 11) hilfreiche Tipps, um Geld zu erwerben, Sympathien zu gewinnen oder gar die ewige Liebe zu binden. Die Umsetzbarkeit dieser Ratschläge darf dabei gerne hinterfragt werden. Schließlich sollen die Schüler*innen ihr eignes Tun und Handeln hinterfragen und angeregt werden, für sich individuell Antworten des Lebens finden.

Durch die Auseinandersetzung mit Macht und Rhetorik bei Cicero und Caesar (Jahrgangsstufen 9, 10, 11 und 12) charakterisieren sie das Auftreten und Selbstbewusstsein von Personen. Wie unterscheidet man Kompetenz von Selbstdarstellung, was bedeutet Macht und wie lernt man selbst, wirkungsvoll vor fremden Personen aufzutreten?

Doch wie geht man mit damit um, falls ein Auftritt misslingt? Was braucht man überhaupt für ein glückliches Leben? Fame und Follower oder Zufriedenheit durch Bescheidenheit? Existenzielle Fragen der Menschheit werden durch philosophische Autoren (z.B. Cicero, Seneca, Erasmus von Rotterdam, …; Jahrgangsstufe 10-12) bearbeitet. Die Schüler*innen lernen nicht nur antike Lösungsansätze kennen, sondern können diese individuell auf die Neuzeit übertragen und die Philosophie als Leiterin des eigenen Lebens nutzen (Vitae dux philosophia!).

Latein stirbt nicht mit der Antike aus. Auch mittelalterliche und neuzeitliche Texte werden gelesen, wodurch die gemeinsame, europäische Tradition durch die Sprache transportiert wird.

Ganz im Gegenteil, Latein lebt und regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern unterhält und besticht durch seine geistreichen und humorvollen Inhalte und Texte!

Jahrgangsstufe

   

5.

Latein als erste Fremdsprache

Spracherwerbsphase

Lehrbuch: Campus (neu)  B1 – B4

Ende 8.Kl:. erste vereinfachte Originaltexte

=Übergangslektüre

Latein als zweite Fremdsprache

Spracherwerbsphase

Lehrbuch Roma B ( Bände 1 – 3)

Ende 8.Kl:. erste vereinfache Originaltexte

=Übergangslektüre

6.

7.

8.

9.

Beginn der Originallektüre

Macht und Politik: z.B. Caesars De bello Gallico;

Liebe, Laster, Leidenschaft: Gedichte von Catull, Martial, Ovid

Rom und Europa: antike, mittelalterliche, humanistische christliche oder neuzeitliche Texte; Inschriften

10.

Rede und Brief: Cicero, Plinius d. Jüngere

Denken – Schlüssel zur Welt: einfache philosophische Fragestellungen; z.B. Cicero, Seneca, Erasmus von Rotterdam etc.

Mythos – Verwandlung und Spiel: Ovid, Metamorphosen

Q11

11.1

Vitae philosophia dux: Anfänge der abendländischenPhilosophie: Glück, Freiheit, Bewältigung von Leid, Frage nach den Göttern in der stoischen und in der epikureischen Schule

11.2

Ridentem dicere verum – satirische Literatur

Petron, Satyricon; Horaz, Satiren

Q12

12.1

Nunc aurea Roma est – politische Perspektiven

Principat des Augustus als „Goldenes Zeitalter“

Vergils Äneis, Livius, Ab urbe condita ( Römische Geschichte)

12.2

Si in Utopia fuisses mecum – staatsphilosophische Entwürfe

Cicero, De re publica

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