GYMNASIUM FÜRSTENRIED
Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium

In Österreich ist es bereits eingeführt, bei uns wird in unregelmäßigen Intervallen darüber diskutiert: Das Wahlrecht ab 16 Jahren. Vor wenigen Jahren allerdings hat eine Studie der Universität Hohenheim gezeigt: Viele Jugendliche wüssten gar nicht so recht, um was es bei einer Wahl eigentlich geht. Darüber hinaus kennen Sie weder den Begriff Opposition noch wissen sie so genau, was Wolfgang Schäuble beruflich macht oder ob Guido Westerwelle möglicherweise in der Linkspartei ist. Und die Reden von Angela Merkel und Oskar Lafontaine verstehen sie schließlich erst recht kaum.Dabei vermittelt das skizzierte Bild aber einen viel zu düsteren Eindruck. Denn: Jugendliche sind durchaus an Politik interessiert. Laut einer repräsentativen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2011 finden es 80% der befragten Jugendlichen wichtig, sich mit Politik auseinanderzusetzen. Über die Hälfte der jungen Frauen und über drei Viertel der jungen Männer gaben sogar an, sich sehr für Politik zu interessieren.

Woher rührt also die Diskrepanz?
Aus Sicht der Betroffenen ist die Antwort klar: Jugendliche sehen offenbar die Schule in der Pflicht, ihr Interesse durch einen hohen Aktualitätsbezug der Themen zu fördern und zu festigen, mehr zur Aufklärung im politischen Bereich beizutragen und ihnen schließlich auch das Rüstzeug zu vermitteln, um dann als mündige Staatsbürger an Politik und Gesellschaft partizipieren zu können. Das sind Herausforderungen, denen wir uns als Sozialkundelehrer am Gymnasium Fürstenried mit einem weltoffenen, aktuellen und methodisch vielfältigen Unterricht sowie verschiedenen Zusatzangebote gerne stellen und zugleich verpflichtet fühlen.

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