GYMNASIUM FÜRSTENRIED
Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Sportunterricht am Gymnasium Fürstenried

Die Säule der Sportaktivitäten an unserem Gymnasium ist der reguläre Sportunterricht, der in der Unterstufe mit 3 Stunden (2 Std. Basissport; 1 Std. Differenzierter Sport) sowie ab der Mittelstufe mit 2 Wochenstunden pro Klasse verankert ist.

Sport ist zwar kein Versetzungsfach, erfüllt jedoch in vielerlei Hinsicht unersetzbare Aufgaben. - Als einziges Bewegungsfach wird es von den Schülern als willkommener Ausgleich und Spannungsabbau gegenüber den meist kognitiven „Sitzfächern“ betrachtet und erfüllt darüber hinaus besonders wichtige Funktionen in den folgenden Bereichen:

  • Gesundheitsförderung und Körperbewusstsein

  • Werteerziehung und Fairplay

  • Sozialkompetenz und Teamfähigkeit

  • Leistungsbereitschaft, Kreativität und Spielfähigkeit

Als gesteuerte gruppendynamische Aktivität mit erzieherischen Auswirkungen auf den einzelnen Schüler setzt der Schulsport bedeutsame Impulse im regelgebundenen, auf Fairness und Integration ausgerichteten Miteinander – Agieren. Jede Sportstunde ist eine kleine, sehr komplexe, lohnende Welt für sich: eine hohe Dichte im Erleben und Verarbeiten von Erfolgs- und Misserfolgserlebnissen; zielgerichtet und ausdauernd einen Lernprozess mit allen körperlichen, psychischen, geistigen Anteilen des eigenen Selbst zu bewerkstelligen.

Jeder Schüler wird in erster Linie entsprechend seinem Potential gesehen und ist aufgerufen, dementsprechend in vielerlei Hinsicht ( Erlernen von Bewegungsabfolgen; gezielte Verbesserung von Kraft; Ausdauer; Koordination; Rhythmusschulung; Kooperation in der Gruppe; u.a….) sein Bestes zu geben. Im Vordergrund steht weniger der Gedanke „ Was leistet der Einzelne im Sport ?“ sondern noch vielmehr „Was vermag schulsportliche Aktivität für die Entwicklungsförderung des Einzelnen zu leisten, ausgehend von seinen spezifischen Voraussetzungen?“ Denn die Beziehung jedes Individuums zu seinem Körper beeinflusst im Wesentlichen seine Beziehung zur Mitwelt. Gerade in jungen Jahren und besonders in der Unterstufe ist das Identitätsbild und Selbstwertgefühl eng mit dem körperlichen Selbst verbunden. Das Verhältnis eines Schülers zu seinem Körper positiv zu stimmen ist deswegen eines der Hauptaugenmerke unseres Schulsports. Dementsprechend ist bei der Erstellung von Sportnoten neben der absoluten Leistungsmessung auch die relative, auf das Vermögen des Einzelnen ausgerichtete Leistungsbewertung möglich.

2-3 Sportwochenstunden sind eigentlich nicht genug, gerade für junge Schüler in ihrem Bewegungsdrang. Deswegen soll der Schulsport (regulärer Sportunterricht; Wahlfächer) in seiner breitgefächerten Palette an Sportarten die hinreichenden Fertigkeiten vermitteln, um begabungs- und interessenentsprechend den Anschluss an den Vereinssport zu erreichen.

Die Motivation zum lebenslangen Sporttreiben ist eines der Hauptziele des Sportunterrichts.

 

Dem Sport innewohnend ist der Wettkampfcharakter. Wir tragen ihm gemäß unseren Möglichkeiten durch eine Vielzahl an Wettkampfmöglichkeiten Rechnung, besonders im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“.

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Unterricht

Unsere Schwerpunktsetzung erfolgt in der Praxis durch die Vermittlung eines möglichst breiten Repertoires an Sportarten, auch im Hinblick darauf, dass die Kinder im Idealfall eine zu ihnen passende Sportart kennenlernen und außerhalb der Schule weiter betreiben.
Weitere Informationen zu den vermittelten Grundfähigkeiten und -fertigkeiten finden Sie hier.

In den Klassen 5 bis 10 wird anhand der bekannten Schulsportarten „Basissportunterricht“ (2 Std.) und zusätzlicher „Differenzierter Sportunterricht“ (1 Std.) in den Klassen 5-7 erteilt. 

Die Lehrpläne für das Fach Sport in den einzelnen Jahrgangsstufen finden Sie auf den folgenden Seiten:

 

5. Klasse

6. Klasse

7. Klasse

8. Klasse

9. Klasse

10. Klasse

11./12. Klasse

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