GYMNASIUM FÜRSTENRIED
Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium
Sportbekleidung

Die Teilnahme am Sportunterricht ist nur in vollständiger Sportkleidung möglich, das heißt mit T-Shirt, Turnhose oder Jogginghose, sowie saubere Turnschuhen für den Sporthallenbereich. Die Schuhe, die in der Halle getragen werden, dürfen nicht gleichzeitig als Straßenschuhe getragen werden.  

  • Der Sportunterricht kann auch bei kühler Witterung im Freien auf dem Sportplatz stattfinden. Es ist auf entsprechende Kleidung und geeignete Sportschuhe zu achten. Die Entscheidung, ob Unterricht im Freien stattfindet, teilt die Lehrkraft im Idealfall schon im Vorfeld mit, kann aber auch manchmal bei z.B. Wetteränderung oder Busausfall von der Lehrkraft erst vor Ort entschieden werden. Es wird daher empfohlen immer Sportkleidung für draußen und drinnen mitzubringen (oder Ersatzkleidung im Schließfach zu lagern).
  • Schmuck, Uhren und Armbänder müssen aus Sicherheitsgründen vor dem Unterrichtsbeginn selbständig, d.h. unaufgefordert abgelegt werden (Verletzungsgefahr!). Dies gilt auch für Ohrringe und gepiercte Schmuckstücke (abkleben mit Tape ist möglich!). Armbänder, die nicht abnehmbar sind, werden durch ein fest sitzendes Schweißband abgedeckt.
  • Lange Haare ab Schulterlänge sind stets zusammenzubinden. Dies gilt auch für Jungen!
  • Im Sportunterricht sollten grundsätzlich nur Kontaktlinsen oder Brillen mit Kunststoffgläsern („Sportbrillen“) getragen werden.
  • Für den Schwimmunterricht werden Badehose und Duschutensilien gebraucht. Passive Schüler-/innen tragen eine kurze Hose, ein T-Shirt und ggfs. Badeschlappen. Eine Schwimmbrille ist empfehlenswert (keine Taucherbrille!)
  • Hat ein Schüler/eine Schülerin während eines Schuljahres 3 Mal seine/ihre Sportsachen vergessen, so erhält er/sie eine Zusatzarbeit (z.B. Nacharbeit). Das Vergessen von Sportsachen nimmt negativen Einfluss auf die Fairness- und Kooperationsnote.
Wertsachen
  • An Tagen, an denen Sport unterrichtet wird, sollten möglichst keine Wertsachen in die Schule mitgebracht werden.
  • Haftungsausschluss: Für Verlust, Beschädigungen oder Diebstahl von mitgebrachten Wertgegenständen wird keine Haftung übernommen. Wertsachen sollen in die Sporthalle mitgenommen und in den dafür bereitgestellten Behältern verwahrt werden.

Hygiene

Es ist wünschenswert, dass sich die Schülerinnen und Schüler nach dem Sportunterricht waschen oder kurz duschen. Daher ist die Mitnahme eines Handtuchs zu empfehlen.

Weg zu den Sportstätten

Auf dem Weg zu den Sportstätten/Sportbussen müssen die von der Lehrkraft besprochenen Wege benutzt werden. Falls ein Schüler/ eine Schülerin den Sportbus verpasst, muss er/sie sich unverzüglich beim Sekretariat melden.

Befreiung / Entschuldigung / Attest
  • Die Teilnahme am Sportunterricht ist Pflicht. Das gilt auch für Sportarbeitsgemeinschaften und Wahlfächer, für die sich Schüler-/innen einmal entschieden haben.
  • Die Sportlehrkraft muss über Krankheiten (z. B. Allergien, Asthma, Diabetes, Herzfehler, ….) schriftlich informiert werden. Ärztliche Atteste müssen vorgelegt werden.
  • Kann ein Schüler oder eine Schülerin aus gesundheitlichen Gründen am Sportunterricht nicht teilnehmen (einzelne Sportstunde), so ist dem Lehrer eine Mitteilung der Eltern oder ein ärztliches Attest vorzulegen. Eine Entschuldigung (Eltern/Arzt) befreit nur von der aktiven Teilnahme am Sportunterricht. In Ausnahmefällen ist das Nachreichen von Entschuldigungen gestattet, einzureichen in das Fach des Sportfachlehrers. Nach drei Werktagen zählt die Nichtteilnahme als unentschuldigtes Fehlen.
  • Die Menstruation ist zunächst kein Grund für eine Nichtteilnahme am Sportunterricht. Lehrkräfte werden von Mädchen, die unter Beschwerden an den ersten Tagen leiden, keine Höchstleistungen erwarten. Vom Schwimmunterricht kann die Schülerin „befreit“ werden, wobei dennoch Anwesenheitspflicht besteht.
  • Ist ein Schüler länger als 10 Tage verhindert, am Sportunterricht teilzunehmen, muss in jedem Fall ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
  • Freistellung vom Sportunterricht:
    • In Fällen, in denen die Anwesenheit eines vom Sport befreiten Schülers nicht sinnvoll erscheint (z.B. Gips, Operation, usw.) oder aus gesundheitlichen Gründen nicht vertretbar ist und ein ärztliches Attest vorliegt, kann für die Sportstunden in Randstunden eine Unterrichtsbefreiung durch das Direktorat ausgestellt werden.
    • Eine Freistellung vom Unterricht ist nicht möglich, wenn einem Schüler/einer Schülerin nach dem Stechen von Ohrringen, eines Piercings oder eines Tattoos für einige Tage oder Wochen von der Teilnahme am Sportunterricht abgeraten wird. Nach § 56 BayEUG hat ein Schüler alles zu tun, um am Unterricht teilnehmen zu können. Versäumt ein Schüler/eine Schülerin aus diesen Gründen sportpraktische Nachweise, so ist dies laut Schreiben des Kultusministeriums vom 25.03.1998 (Nr. VIII/5 – K 7405-3/3241) als Leistungsverweigerung mit der Note "ungenügend" zu bewerten. 
Verhalten im Sportunterricht
  • Die Turnhallen, die Geräteräume, das Schwimmbad sowie alle Freianlagen dürfen nur mit Erlaubnis des Sportlehrers betreten werden.  Im Idealfall warten die Schülerinnen und Schüler in den Umkleidekabinen bis sie von der Sportlehrkraft abgeholt werden.
  • Schüler, die nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmen können, erhalten ander-weitige sportspezifische Aufgaben und beschäftigen sich nicht unterrichtsfremd.
  • Sportlich inaktive Schüler und Schülerinnen verhalten sich respektvoll gegenüber ihren sporttreibenden Mitschülerinnen und Mitschülern und nehmen inhaltlich am Sportunterricht teil. Das schließt z.B. folgende Verhaltensweisen aus:  teilnahmsloses Ausruhen auf Mattenwagen/Bänken; Nutzung elektronischer Medien (MP3-Player, Handy, Laptop usw.), Karten spielen o.Ä.; Hausaufgaben machen, Vokabeln üben, für Klassenarbeiten lernen o.Ä.
  • Kaugummikauen und Bonbonlutschen sind im Sportunterricht lebensgefährlich und strengstens verboten. Essen und Trinken ist in der Sporthalle aus hygienischen und Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht erlaubt. Mitgebrachte Trinkflaschen müssen vor der Halle abgestellt werden.
  • Sportgeräte und Einrichtungen sind pfleglich zu behandeln. Für Schäden, die ein/eine Schüler/in vorsätzlich oder fahrlässig verursacht, haftet der/die Schüler/in oder deren/dessen Erziehungsberechtigte.
  • Niemand verlässt die Halle während des Unterrichts ohne sich persönlich unter Angabe des Grundes bei der Lehrkraft abzumelden.
  • Geräteräume/ Regieraum/ Lehrerumkleide dürfen nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Sportlehrkraft betreten werden.
  • Sportgeräte dürfen erst verwendet werden, wenn sich die Sportlehrkraft zuvor von den ordnungsgemäß ausgeführten Sicherungsmaßnahmen überzeugt hat, und die Verwendung der Geräte erlaubt. Keinesfalls dürfen Großgeräte während des Aufbaus von Schülern selbst ausprobiert werden.
  • Geräteauf- und abbau: Beim Auf- und Abbau von Geräten werden die vorher besprochenen Regeln beachtet.
  • Unfälle im Sportunterricht:
    • Hat sich ein Schüler während des Unterrichts verletzt, ohne dass die betreffende Sportlehrkraft dies bemerkt hat, so muss der Schüler diese Verletzung bei seinem Lehrer melden.
    • Sollte es trotz aller Vorsicht, Rücksichtnahme und Fairness doch zu einem Unfall kommen, so muss der Unfall innerhalb von 3 Tagen dem Versicherungsträger gemeldet werden. Wenn ärztliche Leistungen ohne Unfallmeldung in Anspruch genommen werden, ist der behandelnde Arzt berechtigt, seine Honorarforderungen dem Patienten privat in Rechnung zu stellen. Das Formblatt für eine Unfallmeldung liegt im Sekretariat auf und wird von dort weitergeleitet, nachdem es von dem betroffenen Schüler/der betroffenen Schülerin ausgefüllt worden ist.
  • Verhalten untereinander: Beim Sportunterricht wird ein respektvoller und rücksichtsvoller Umgang miteinander erwartet. Jeder ist bereit Hilfestellung zu leisten und vermeidet es unter allen Umständen andere oder sich selbst zu gefährden.
  • Aufmerksamkeit: Alle sind aufmerksam und reagieren sofort auf Signale der Lehrkraft, so dass mehr Zeit für den Sport bleibt und nicht gewartet werden muss.
  • Fairness: Während des Sportunterrichts wird faires Verhalten erwartet. 
Nach dem Unterricht
  • Die Umkleiden - und Nassbereiche sind sauber zu hinterlassen.
  • Wenn der Sportunterricht im Stadion oder auf dem Sportplatz stattgefunden hat, bitten wir darum, die Turnschuhe vor dem Betreten des Schulgebäudes/Sporthallengebäudes auszuziehen bzw. sie zu säubern. Sportschuhe für Sport im Freien werden nicht in den Nassbereichen der Sporthalle gereinigt.
  • Körperhygiene:
    • Deodorants, Körperspray, Parfüm etc. in Spraydosen sind aufgrund bestehender Gesundheitsgefahr für sich und andere nicht erlaubt.
  • Die Schüler und Schülerinnen begeben sich nach dem Sportunterricht auf direktem Weg zur Schule.